Schnellere Liquidität
Vor allem schnell wachsende Unternehmen stoßen häufig an ihre Finanzierungsgrenzen.
Factoring erhöht die Liquidität Ihres Unternehmens durch eine umsatzkonforme Finanzierung. Wenn die Umsätze steigen, steigt auch die Finanzierung durch die FactorBank. Denn in der Regel werden die erbrachten Leistungen und Lieferungen bis zu 80 % sofort finanziert.
Umgehend nach Rechnungslegung und Übermittlung der Rechnungsdaten bzw. Rechnungskopien werden die vorfinanzierten Beträge auf Ihrem Hausbankkonto verbucht.
Den Rest von 20 % erhalten Sie als Factoringkunde nach Zahlung des Fakturenbetrages durch Ihren Kunden.
Für diese Finanzierung durch die FactorBank wird ein marktüblicher Zinssatz kontokorrentmäßig verrechnet.
Kostengünstige Risikoübernahme
Im Inlandsgeschäft erfolgt die Übernahme des Zahlungsausfallsrisikos (Delcredererisiko) entweder durch die FactorBank selbst oder in Zusammenarbeit mit einer Kreditversicherung.
Dabei kann die FactorBank wegen ihres breit gestreuten Portfolios eine günstigere Prämiengestaltung des Kreditversicherers beanspruchen und an Sie weitergeben.
Hier sind individuelle Lösungen in jeder Hinsicht möglich.
Im Exportgeschäft übernimmt die FactorBank das Ausfallsrisiko in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen ausländischen Factoring-Partner innerhalb der International Factors Group (IFG) und der Factors Chain International (FCI).
Professionelles Debitorenmanagement
Professionelles Debitorenmanagement ist auf Kundenwunsch mit der Übernahme der gesamten Debitorenbuchhaltung verbunden.
So reduziert sich der Buchungsaufwand auf ein 4-Konten-System:
- Konto für Forderungen.
Die Debitoreninformationen werden für Sie bereits von der FactorBank aktuell aufbereitet.
- Konto für laufende Rechnungen.
Dieses Konto entspricht Ihrem Konto "Verbindlichkeiten an die FactorBank". Hier buchen Sie alle Geschäftsfalle, welche die Abwicklung zwischen Ihnen und der FactorBank betreffen, also etwa Überweisungen der FactorBank an Sie, Zahlungseingänge Ihrer Kunden laut Forderungsjournal, Belastungen der FactorBank wie Kaufpreisabschlag, Zinsen etc.
- Konto für Wechsel.
Dieses Konto entspricht Ihrem Konto "Besitzwechsel". Die FactorBank verwaltet Wechselbegebungen seitens Ihrer Debitoren von der Annahme bis zum Inkasso.
- Durchgangskonto für Direktzahlungen.
Dieses Konto wird von Ihnen geführt und dient zur Verbuchung der Weiterleitung von irrtümlicherweise bei Ihnen einlangenden Direktzahlungen Ihrer Kunden an die FactorBank. Ebenso dient dieses Konto zum periodenreinen Ausweis von Geldern, die "unterwegs" sind.
Bilanzsummenverkürzung
Factoring ist eine einfache und für fast alle Branchen geeignete Maßnahme zur Verbesserung des Bilanzbildes. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen durch Basel II werden stille Zessionen bei den Eigenkapitalkosten schlechtergestellt. Für Unternehmen wird die Entscheidung, einen Zessionskredit oder Factoring in Anspruch zu nehmen, wesentlich bedeutsamer werden.
Mit dem Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen scheiden diese aus der Bilanz Ihres Unternehmens aus. Entsprechende Angaben sind im Anhang des Jahresabschlusses erforderlich. Der Factor (die FactorBank) aktiviert diese Forderungen in seiner Bilanz. Der Geldzufluss aus der Bevorschussung der Forderungen – in der Regel 80 % – schlägt sich als Bankgutschrift nieder, die zur Bezahlung von Lieferverbindlichkeiten, häufig auch unter Ausnützung von Skontovorteilen, eingesetzt werden kann.
Damit findet eine Verkürzung Ihrer Bilanz im Ausmaß der finanzierten Forderungen statt. Für das Ausfallsrisiko ist in der Bilanz nach den allgemeinen Grundsätzen vorzusorgen, sofern dieses Risiko nicht von der FactorBank übernommen wird. Über die Bilanzverkürzung erfolgt eine positive Veränderung der Bilanzkennzahlen und des Ratings.
Für den Fall, dass Ihr Unternehmen nach internationalen Accountingstandards bilanziert, ist für eine bilanzverkürzende Darstellung die Übernahme des Delcredererisikos durch die FactorBank Voraussetzung.